Was heißt eigentlich gesund – was heißt krank?

Auch Behörden haben dazu eine Meinung. Die WHO definiert „gesund“ im Jahre 1946 als einen „… Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen“ und ergänzt 1986, dass gesund „ … ein zentraler Bestandteil des alltäglichen Lebens (sei). Sie wird gefördert durch die Kompetenz zur aktiven Bewältigung des Lebens, zur Problemlösung und durch die Fähigkeit, die eigenen Gefühle zu regulieren.“

Uns gefällt an diesen Definitionen, dass „gesund“ als Lebensaufgabe beschrieben wird – sie umfasst verschiedene Bereiche – Körper, Geist, Beziehungen, … – und sie wird als Entwicklungsaufgabe beschrieben.

Entwicklung kann dabei in zwei Richtungen geschehen: Entweder „pathogen“ oder „salutogen“!

  • Pathogen heißt, wir werden immer schwächer, kränker, eingeschränkter … viele meinen ja, dies sei ein natürlicher altersbedingter Prozess und deshalb nicht zu verhindern … dabei betonen viele Gesundheitsexperten, dass nahezu 80% aller Erkrankungen ab den mittleren Lebensjahren ernährungs- und bewegungsbedingte Ursachen haben.
  • Salutogen heißt, dass in jedem Lebensalter Entwicklungspotential vorhanden ist und wir uns (in unserer Haut) wohlfühlen können, genießen, lachen, lieben, brennen/leidenschaftlich sein.

Wir haben immer die Wahl: Für welchen Weg entscheiden wir uns?

Was kann ich heute tun für einen ersten guten Schritt hin-zu mehr Wohlbefinden und Leben ?

Fiona und Dr. Winfried Bachmann im Juli 2015